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How to turn on Colormanagement in Firefox

Firefox der neueren Versionen unterstützt ICC-Profile in Bildern. Damit diese richtig angezeigt werden, muss die Verwendung von ICC-Profilen in Firefox angeschaltet sein. Zum Testen kann diese Seite des International Color Consortium verwendet werden.

Newer Versions of the Firefox browser are able to use ICC-profiles that are embedded in pictures. But ICC profiling has to be turned on in this browser. To test, if Firefox is able to show pictures with their embedded profiles, you can take a look on the site of the International Color Consortium

Sollte das Color-Management in Firefox noch nicht aktiviert sein, so gibt man in die Adresszeile von Firefox about:config ein, und bestätigt die folgende Warnmeldung.

If color management in Firefox is not enabled, you have to enter about:config and confirm the following warning.

guarantee

Danach gibt man bei Filter gfx ein und sucht anschliessend nach gfx.color_management.enabled. Dieser Wert sollte auf true stehen!

As filter you enter gfx and search for gfx.color_management.enabled. This should have the value true

gfx

Nun zeigt Firefox Bilder mit deren eingebetteten ICC-Profilen an!

OK, Firefox now uses the embedded ICC-profiles!

Transit of Venus 200408.jun.2004

Den Venustransit vom 8.Juni 2004 konnte ich von Anfang bis Ende verfolgen. An diesem Tag hatte ich mir extra freigenommen, um dieses einmalige Schauspiel zu beobachten!

Ich began um 6:20 MESZ mit dem Aufbau meiner Montierung und meiner Kamera. Ich hatte mir vorgenommen, die Kontaktzeiten so genau wie möglich zu bestimmen, um daraus die Astronomische Einheit zu errechnen! (Auch die ESO und IMCCE France haben Amateurastronomen aus aller Welt dazu aufgerufen, die Kontaktzeiten zu bestimmen, und sie zur Verfügung zu stellen.) Als es laut Vorhersage soweit sein sollte, daß die Venus die Sonnenscheibe berührt, sah ich leider auf den falschen Sonnenrand, woraus eine schlecht gemessene erste Kontaktzeit beruht! (Nun ja, die Aufregung....) Die gewonnenen Daten schickte ich sodann an IMCCE France, die aufgrund der Position des eigenen Beobachtungsortes und der gemessenen Zeiten eine Berechnung der Solarparallaxe und der Astronomischen Einheit sowie dem Fehler dieser Berechnung in Prozent veröffentlichten.
Hier nun diese Auswertung:

I was able to observe the whole transit of Venus on 8.jun.2004. This day i took overtime to observe this unique play.

At 6:20 MESZ i began to put up my mount, telescope and camera. I decided to measure the contact times as exact as possible, to calculate the astronomical unit.(Also the ESO and IMCCE France called to measure the contact times and to share it with others). At the time of the forecast, sadly i looked at the false border of the sun, and because of this the measurement of the first contact was not as exact as i wanted. The measured timings were sent to IMCCE France which calculated the solar-parallax and the astronomical unit based on the position of my place.
Here the results:

Contact Time (UTC) Parallaxe Π(“) AU (km) Δ(AU) (km) Δ(Π) (”) Error (%)
1. 5h20m40s 149913516 8.7756 315646 0.0185 0.211
2. 5h39m24s 149475801 8.8013 122069 0.0072 0.082
3. 11h04m06s 149550202 8.7970 47668 0.0028 0.032
4. 11h23m15s 149617346 8.7930 19476 0.0011 0.013

Aus diesen Werten können nun die Durchschnittswerte berechnet werden, wobei man zu folgendem Ergebnis kommt:

Out of these values the average values can be calculated which causes these results:

Average  AU 149639216 km
Average  Π 8.7917 ”
Average Error 0.028 %

Ich muß sagen, daß mich diese Werte schon etwas überascht haben, denn eine so gut Näherung, hatte ich nicht erwartet! Das Ganze kann ich ja schon am 06.06.2012 nochmal versuchen, denn da findet der nächste Venustransit statt! Hier noch ein Link auf die Adresse, unter der die Messungen zugänglich sind: http://www.imcce.fr/hosted_sites/vt2004i/Index.php

Für den Venustransit 2012 ist auch schon eine Seite vorbereitet: http://www.vt-2004.org/index.vt-2012.html

The result where a real surprise. I never thought, that i could measure this with my amateure equipment with such minimal error. Here's the link where you can look at the measurements: http://www.imcce.fr/hosted_sites/vt2004i/Index.php

And here's the site for the Transit of Venus 2012: http://www.vt-2004.org/index.vt-2012.html

Downloads

Raw frames of IC 43423.mar.2008

Hier kann man sich die LRGB–Dateien im FITS–Format herunterladen, aus denen dieses Bild entstanden ist:

Here you can download the LRGB files in fits–format which build this picture of IC434:

ic434
Download IC434.zip (7468KB).
Summiertes Halphabild aus 5 x 900sec bin 1x1
Summiertes Luminanzbild aus 6 x 300sec bin 1x1
Summierte RGB bilder aus je 4 x 300sec bin 2x2

Polar Alignment with the Microguide28.mar.2008

scheiner_xls

Um mit dem Microguide-Meßokular eine Montierung einzuscheinern, muss man die Zeit messen und diverse Rechnungen durchlaufen. Dafür habe ich ein kleines Excel–sheet geschrieben. Es enthält ein Makro für eine Stoppuhr.

Eine Anleitung zum Einscheinern nach Kersche und Rhemann ist hier zu finden:http://www.baader-planetarium.de/sektion/s21/download/scheiner.pdf. Die Exceltabelle beruht auf dieser Anleitung.

If you want to polar–align your mount with the help of the Microguide measuring eyepiece, you have to make some calculations. Therefor i wrote a little excel–sheet. It contains also a macro for a stopwatch.

A HOWTO on polar–alignment with the Microguide is available here (but only in german): http://www.baader-planetarium.de/sektion/s21/download/scheiner.pdf. The Excel–Sheet is based on these calculations.

DownloadScheiner_de.xls German version(52KB).
 Scheiner_en.xls More or less english version(52KB).

My steps for getting a picture06.july.2008

Vom Universum zum fertigen Bild

  1. 1.Zuerst suche ich ein Objekt aus, welches ich aufnehmen will. Dabei bringt eine Suche im Internet schon oft eine gute Vorstellung davon, was an Belichtungszeit und Aufnahmebrennweite nötig ist. In einem Planetariumsprogramm (ich verwende -TheSky Six-) ist es dann auch gleich möglich, die Ausrichtung der Kamera festzulegen, um einen guten Leitstern zu finden.
  2. 2. Nun kommt das Warten auf eine klare Nacht....
  3. 3. Bei Sonnenuntergang beginne ich die Nacht damit, das Dach meines Observatoriums zu öffnen, um die Instrumente der Umgebungstemperatur anzupassen. Danach nehme ich die Montierung in Betrieb, schalte den PC und die Kamera ein.
  4. 4. Meist ist es dann immer noch nicht richtig dunkel, und ich suche einen möglichst hellen Stern, und versuche diesen auf dem Kamerachip zu zentrieren. Dabei nehme ich auch schon erste Fokuseinstellungen vor. Ist der Stern zentriert, initialisiere ich die Steuerung der Montierung auf diesen Stern, um der Montierung die momentane Ausrichtung beizubringen. Ebenso führe ich dann mit TheSky ein align auf diesen Stern aus. Nun kann ich ein Goto zum gewünschten Objekt durchführen.
  5. 5. Nun schwenke ich zu einem recht hellen Stern in der Nähe des Objekts und kalibriere den Autoguider. Dies geht am Besten über den Imaging-chip der Kamera, da ich hier längere Kalibrierungszeiten nutzen kann wie mit dem Guide-chip. Ist dies geschehen, fahre ich das Objekt an und starte eine etwa 1 min Aufnahme, um zu sehen, ob das Objekt schön zentiert ist. Ist dies in Ordnung, fokussiere ich nochmals und starte dann das Guiding. Nachdem ich mehrere Guide-Zyklen beobachtet habe, um noch eventuell Änderungen an den Parametern vorzunehmen, bin ich bereit für die esten Aufnahmen.
  6. 6. Ich benutze meistens die LRGB-Technik für mein Aufnahmen, d.h. ich mache Aufnahmen durch einen IR-Sperrfilter in der vollen Auflösung des Chips (bin 1x1), um einen gut aufgelöste Luminanzaufnahme zu erhalten. Und dann jeweils Aufnahmen durch einen Rot-, Grün- und einen Blaufilter in einem Modus bei dem 4 Pixel der Kamera zu 1 Pixel zusammengefasst werden (bin 2x2). Diese Aufnahmen in drei verschiedenen Farbkanälen (mit einer schlechteren Auflösung..) und die Luminanzaufnahme (mit einer hohen Auflösung..) werden dann anschließend zu einer Farbaufnahme kombiniert.
  7. 7. Die Luminanzaufnahmen mache ich meist mit 10-15 Minuten pro Aufnahme, und ich versuche mindesten 6 Aufnahmen zu machen , besser jedoch das Doppelte oder Dreifache. Je mehr, umso besser, den durch das addieren oder auch Mitteln der Bilder erreicht man ein günstiges Signal-Rausch-´Verhältnis, d.h. die Aufnahmen sehen dann nicht mehr so rauh und pixelig aus.
  8. 8. Wird es dann langsam zu hell draußen, so mache ich noch durch jeden benutzten Filter Flatfield-Aufnahmen, um später Verschmutzungen des Chips, der Optik und auch Vignettierungen aus den einzelnen Bildern herauszurechnen. Darkframes mache ich nur alle 3-6 Monate, und verwende diese immer wieder.
  9. 9. Nun kommt der Teil der Bildverarbeitung dran.